♥ Ein poetisches Jugendbuch mit ernstem Inhalt ♥

mixtvision  Flexibler Einband  136 Seiten  Erscheinungsdatum: 02.02.2012  Preis: 12,90 ISBN: 9783958540767

mixtvision
Flexibler Einband
136 Seiten
Erscheinungsdatum:
02.02.2012
Preis: 7,95 €
ISBN: 9783958540767

Klappentext
Mikke verbringt die Nächte vor seinem PC. Seine Mutter macht Urlaub in Chile. Seine Mitschüler bereiten sich auf die Abiturfeier vor. Seine Freundin Siri schickt SMS, aber Mikke antwortet nicht. Er liest über kleine Meeresschildkröten, die zufällig im Meer herumschwimmen. Manche schaffen es, manche nicht.

∗∗∗∗∗

Mikke ist knapp 19, lebt mit seiner Mutter und deren Freund in Norwegen und steht kurz vor dem Abitur. Nach dem Abi möchte er Biologie studieren. Schildkröten faszinieren ihn. Irgendwann wird er selber zu einer. E kriecht immer tiefer in den sicheren Panzer seines Zimmers. Verlässt es kaum noch und nachdem seine Mutter aus Chile wieder kommt, ist Mikke tot. Er hat sich umgebracht und alle fragen sich warum?

Dieses dünne Büchlein (134 Seiten) geht unter die Haut. Ich habe es in einem durchgelesen. Es gliedert sich in drei Teile. Im ersten Teil schreibt der sehr sensible Mikke Tagebuch. Im Zweiten Teil erinnert sich die Mutter an ihren Sohn und im dritten schreiben Freunde dem toten Mikke Briefe.

Der Autorin gelingt hier ein wundervolles Werk trotz ernstem Thema … nämlich Depressionen, Selbstmord, Tod und Trauer. Mikkes Tagebucheinträge sind so sensibel, so poetisch … einfach wundervoll. Die Erinnerungen der Mutter lassen einem die Tränen aufsteigen, ein Kloß im Hals beim lesen. Und die Briefe der Freunde können dann die Tränen nicht mehr aufhalten.

Mich hat dieses Jugendbuch sehr bewegt. Es ist für den diesjährigen Jugendliteraturpreis nominiert. In meinen Augen absolut richtig, denn wer so sensibel und einfühlsam mit diesen Themen umgeht, hat diesen Preis verdient.

DANKE Marit Kadhol für dieses phantastische Buch♥

Nachtrag: Ich habe dieses Buch 2013 gelesen.

5 von 5 Sternen

… „Dezemberfieber“ von Frank O. Rudkoffsky

duotincta Flexibler Einband 320 Seiten Erscheinungsdatum: 22.09.2015 Preis: 16,95 €  ISBN: 9783946086024

duotincta
Flexibler Einband
320 Seiten
Erscheinungsdatum:
22.09.2015
Preis: 16,95 €
ISBN: 9783946086024

 

„Es ist so typisch: Nina tritt immer dann auf die Bremse, wenn er Gas geben will, zieht immer dann die Reißleine, wenn er lieber fallen will.“ (Seite 13)

∗∗∗

„Weißt du, Nina und ich, wir sind wie … keine Ahnung, sagen wir: Kontinent und Ozean. Sie ist stur wie ein Fels, wirklich. Um sie zu erschüttern, brauchst du schon ein Erdbeben. Tja, und mich bringt bereits ein leichter Sturm aus der Fassung.“ (Seite 27)

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„Ich möchte mich nicht länger hinter einer Mauer verschanzen. Darum schreibe ich Dir diese Nachricht; um Dir Einblick zu gewähren, was in mir vorgeht. Dabei weiß ich eigentlich selbst nicht, was in den letzten Monaten mit mir los ist. Manchmal gibt es einfach Tage, an denen ich mich fühle wie im freien Fall. Dann sind alle meine Gedanken plötzlich so tonnenschwer, da? Sie mich in die Tiefe reißen. An diesen Tagen ist es, als hätte sich die Gravitation verdoppelt – als presste sie mich zu Boden und wollte mich unbedingt unten halten. Ich würde dann am liebsten liegenbleiben und mich einfach der Schwerkraft ergeben. Alles ist anstrengend, selbst die leichtesten Dinge wirken unerträglich schwer: Aufstehen, Sprechen, Lachen.“ (Seite 50)

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Du schreibst vom Abgrund, den Du manchmal hinter den kleinen Rissen vermutest. Ich verspreche Dir: Wir rücken so eng zusammen, daß sich die Risse wieder schießen.“ (Seite 52)

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Dein Idealismus in allen Ehren, sagt Bastian, aber so einfach ist es im richtigen Leben nicht. Du sagst, was zählt, sind die Erinnerungen, die man an einen Menschen hat, nicht das was er zurücklässt. Was aber, wenn die Erinnerungen verblassen? Meine Mutter ist zum Beispiel schon vor vielen Jahren gestorben. Ohne Foto wüsste ich kaum noch wie sie aussah. Aber ihr Geruch, der Klang ihrer Stimme – das ist alles wie ausgelöscht. Spätestens wenn ich selber tot bin, erinnert sich niemand mehr an sie. Dann ist es, als hätte es sie nie gegeben. (…) Ob du’s glaubst oder nicht, erwidert Jenny leise, genau darüber habe ich in letzter Zeit auch sehr viel nachgedacht. Letzten Endes bleiben uns doch nur die Tage in Erinnerung, die etwas Besonders waren. Die wenigen Augenblicke, in denen wir ganz bewusst leben, die sind es, die bleiben.“ (Seite 83/84)

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#reasonstostayalive

dtv Verlagsgesellschaft Fester Einband 304 Seiten Erscheinungsdatum: 18.03.2016 Preis: 18,90 € ISBN: 9783423280716

dtv Verlagsgesellschaft
Fester Einband
304 Seiten
Erscheinungsdatum: 18.03.2016
Preis: 18,90 €
ISBN: 9783423280716z

Klappentext
Ein Buch, das es eigentlich gar nicht geben dürfte.
Denn als er 24 war, brach Matt Haigs ganze Welt zusammen. Er wusste nicht, was es war, das ihm da widerfuhr – er merkte nur, dass sein Leben ihm plötzlich zur unerträglichen Last geworden war … Dieses Buch ist eine sehr persönliche Abrechnung mit einem Schicksal, das jeden und jede treffen kann. Die Schilderung, wie Matt Haig allmählich seine Depressionen besiegt und ins Leben zurückfindet, ist ebenso unterhaltsam wie berührend – und aus jeder Zeile spricht tiefe Überzeugung, dass das Leben unbedingt lebenswert ist.

„Ich habe dieses Buch geschrieben, weil letztendlich doch etwas dran ist an den uralten Klischees: Die Zeit heilt alle Wunden … und es gibt ein Licht am Ende des Tunnels, auch wenn wir es zunächst nicht sehen können. Und manchmal können Worte einen Menschen tatsächlich befreien.“

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„Eins der wesentlichen Symptome der Depression ist, keine Hoffnung zu haben. Keine Zukunft zu sehen. Da ist kein Licht am Ende des Tunnels, denn der Tunnel ist an beiden Enden zu, und du bist drin.“ (Seite 7)

Als ich dieses Buch in die Hand genommen habe, habe ich einen Roman über Matt Haigs Depressionen erwartet. Eine Geschichte in etwa wie die („Mr. Chartwell“) über Churchills Depressionen. Doch das Buch, das Matt Haig über sein Leben mit der Depression schreibt ist anders. Es ist auch nicht wirklich einzuordnen, obwohl es als Roman/ Belletristik/ Erzählung gelistet ist. Obwohl … es ist schon eine Art von Erzählung, und zwar eine ziemlich persönliche.

Viele Menschen sind auf der ganzen Welt an Depressionen erkrankt. Für die meisten davon ist es ein Tabuthema. Doch warum? Vielleicht, weil die Nichterkrankten zu wenig aufgeklärt sind? Ich weiß es nicht und könnte an dieser Stelle nur Vermutungen äußern.

Daher ist es umso wichtiger, dass es Menschen wie Matt Haig gibt, die den Mut haben über ihre Erkrankung zu sprechen.

„Von außen sehen die Leute nur deine physische Form, eine zusammenhängende Masse von Atomen und Zellen. Doch innen hast du das Gefühl, als hätte es gerade einen Urknall gegeben. Du fühlst dich verloren, aufgelöst, über das Universum verteilt, mitten im unendlichen schwarzen Raum.“ (Seite 76)

Und genau das ist einer der Punkte. Nichterkrankte sehen unter Umständen einen Menschen vor sich, der wie das blühende Leben aussieht. Doch innerlich ist alles schwarz und dem Tod näher als dem Leben. Man bricht plötzlich ohne Grund in Tränen aus und kann es nicht erklären. Wir Menschen brauchen für alles eine Erklärung oder Anleitung, doch die gibt es für Depressionen nicht.

Das Buch ist in fünf übergeordnete Themen gegliedert. Fallen – Landen – Aufstehen – Leben – Sein. In diesen einzelnen Themengebieten gibt er uns Einblicke in den Anfang seiner Depression, ihrem Verlauf und was er getan hat, um mit ihr zu leben bzw. zu überleben, denn eine Depression verschwindet nie, sie kann immer wieder zum Vorschein kommen.

Die einzelnen Themeneinblicke haben mir gut gefallen. Es ist ein Mix aus persönlichem und recherchiertem Material. Das machte es für mich als Leserin spannend.

Matt Haig hat auch über im Netz über seine Depressionen geschrieben. Er hat User/ Gleichgesinnte gefragt, was ihnen die Kraft gibt weiter zu machen. Die Antworten darauf waren sehr berührend. Hier habe ich mal zwei raus gepickt …

„@ilonacatherine
Nicht jeder hält dich für die Platzverschwendung, für die du dich hältst, wenn du depressiv bist. Glaub mal den anderen #reasontostayalive

@jeebreslin
Weil ein goldenes Du in dir steckt, das dich lebt und das will, dass du siegst und lebst und glücklich bist. #reasonstostayalive“ (Seite 251/ 252)

Im Buch gibt es viele Tipps, was man machen kann um aus dem schwarzen Loch wieder raus zu kommen, bzw. erst gar nicht rein zu fallen. Das sind zum Teil sehr banale Dinge, doch auch ich habe mir ein paar Dinge davon heraus geschrieben und an meine Postkartenwand gehängt. Für den Fall, dass ich mal einen schlechten Tag habe. Denn den hat jeder mal, und da helfen auch die „Anleitung zum Leben“ von Matt Haig. Es sind Dinge, die mir einen liebevolleren Umgang mit mir und meiner Welt zeigen.

Am Ende des Buches ist noch ein kurzes Interview mit Matt Haig. Die letzte Frage lautet:

„Ganz aktuelle in diesem Moment: Ein oder mehrere ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben?

Menschen. Liebe. Die Zukunft. Möglichkeiten. All die unbekannten Momente, die noch erlebt werden wollen. Das Wissen, dass ich, wenn die Depression wiederkommt, sie überstehen werde. Ich bin der Himmel. Die Depression ist nur die Wolke.“ (Seite 310)

In diesem Sinne … lieber Matt Haig … wünsche ich Ihnen wenige Wolken am Himmel.

 

4 von 5 Sternen

Was bleibt?!

duotincta Flexibler Einband 320 Seiten Erscheinungsdatum: 22.09.2015 Preis: 16,95 €  ISBN: 9783946086024

duotincta
Flexibler Einband
320 Seiten
Erscheinungsdatum:
22.09.2015
Preis: 16,95 €
ISBN: 9783946086024

Rückentext
Weihnachten in den Tropen – eigentlich ein Traum! Doch statt eines entspannten Urlaubs mit Freundin Nina erlebt Bastian in Thailand sein ganz persönliches Fegefeuer: Rastlos sitz er auf glühenden Kohlen im Paradies, geplagt von Erinnerungen an seine Kindheit in einer zerbrechenden Familie. Als er auf eine rätselhafte Botschaft in einem Bücherregal stößt, nimmt die Reise eine unerwartete Wendung: Was als Geocaching-Abenteuer durch Thailand beginnt, endet für Bastian in einer selbstzerstörerischen Konfrontation mit seiner eigenen Schuld

∗∗∗∗∗

„Es ist so typisch: Nina tritt immer dann auf die Bremse, wenn er Gas geben will, zieht immer dann die Reißleine, wenn er lieber fallen will.“ (Seite 13)

„Weißt du, Nina und ich, wir sind wie … keine Ahnung, sagen wir: Kontinent und Ozean. Sie ist stur wie ein Fels, wirklich. Um sie zu erschüttern, brauchst du schon ein Erdbeben. Tja, und mich bringt bereits ein leichter Sturm aus der Fassung.“ (Seite 27)

Bastian reist mit seiner Freundin Nina nach Thailand. Eigentlich sollte es ein entspannter Urlaub zu zweit werden. Doch die Reise ist in Wahrheit eine Flucht, denn Tage zuvor hat Bastian seinen Vater beerdigt und den Haushalt aufgelöst. Dabei findet er ein Brieftagebuch seiner Eltern und das erste Mal in seinem Leben muss er sich den Dingen stellen, vor denen er sich sein Leben lang verschlossen hat. Der Trip nach Thailand wird zum Desaster …

„Ich möchte mich nicht länger hinter einer Mauer verschanzen. Darum schreibe ich Dir diese Nachricht; um Dir Einblick zu gewähren, was in mir vorgeht. Dabei weiß ich eigentlich selbst nicht, was in den letzten Monaten mit mir los ist. Manchmal gibt es einfach Tage, an denen ich mich fühle wie im freien Fall. Dann sind alle meine Gedanken plötzlich so tonnenschwer, da? Sie mich in die Tiefe reißen. An diesen Tagen ist es, als hätte sich die Gravitation verdoppelt – als presste sie mich zu Boden und wollte mich unbedingt unten halten. Ich würde dann am liebsten liegenbleiben und mich einfach der Schwerkraft ergeben. Alles ist anstrengend, selbst die leichtesten Dinge wirken unerträglich schwer: Aufstehen, Sprechen, Lachen.“ (Seite 50)

Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll. Dieser Roman ist der Wahnsinn!!! Er geht mir unter die Haut, berührt mein Herz und meine Seele. Vor allem die Briefe zwischen Bastians Eltern lassen keinen Leser kalt. Was ich hier lese, treibt mir die Tränen in die Augen. Sie sind voller Liebe und Zärtlichkeit, aber auch voller Abgründe, Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit. Ich habe noch nie etwas Derartiges gelesen. Frank O. Rudkoffsky schafft es in diesen Briefen, eine Krankheit und deren Ausmaß darzustellen, das man förmlich spüren kann, was Depressionen mit einem Menschen machen können. Wie sehr man leidet … auch das Umfeld bleibt davon nicht verschont. Eine Krankheit deren Ausmaß man sich nicht vorstellen kann.

„Du schreibst vom Abgrund, den Du manchmal hinter den kleinen Rissen vermutest. Ich verspreche Dir: Wir rücken so eng zusammen, daß sich die Risse wieder schießen.“ (Seite 52)

Aber nicht nur das hat mich bewegt. Sondern auch die in meinen Augen schon fast philosophischen Ansätze darüber, was von uns bleibt. Darüber welche Spuren wir hinterlassen … wie können sie aussehen … was bewirken sie … Was bleibt von uns, wenn wir diese Welt verlassen?

„Dein Idealismus in allen Ehren, sagt Bastian, aber so einfach ist es im richtigen Leben nicht. Du sagst, was zählt, sind die Erinnerungen, die man an einen Menschen hat, nicht das was er zurücklässt. Was aber, wenn die Erinnerungen verblassen? Meine Mutter ist zum Beispiel schon vor vielen Jahren gestorben. Ohne Foto wüsste ich kaum noch wie sie aussah. Aber ihr Geruch, der Klang ihrer Stimme – das ist alles wie ausgelöscht. Spätestens wenn ich selber tot bin, erinnert sich niemand mehr an sie. Dann ist es, als hätte es sie nie gegeben. (…) Ob du’s glaubst oder nicht, erwidert Jenny leise, genau darüber habe ich in letzter Zeit auch sehr viel nachgedacht. Letzten Endes bleiben uns doch nur die Tage in Erinnerung, die etwas Besonders waren. Die wenigen Augenblicke, in denen wir ganz bewusst leben, die sind es, die bleiben.“ (Seite 83/84)

Lieber Frank,
ich danke Dir für dieses Wahnsinnsbuch. Für die Einblicke in die Briefe von Anke und Gert, die Reise mit Bastian und Nina durch Thailand. Sie bleiben … bei mir … in meinem Herzen … auf ewig …

Danke ♥♥♥

Und an all die anderen da draußen …. Dieses Buch muss man lesen … unbedingt!!!!

5 von 5 Sternen

Ich habe etwas anderes erwartet …

Hanser Literaturverlag Fester Einband 256 Seiten Erscheinungsdatum: 25.08.2014 Preis: 17,90 € ISBN: 9783446246034

Hanser Literaturverlag
Fester Einband
256 Seiten
Erscheinungsdatum: 25.08.2014
Preis: 17,90 €
ISBN: 9783446246034

Klappentext
Zwei Männer gehen miteinander spazieren, allein, im vertrauten Gespräch. Der eine schwer, rund, mit der unvermeidlichen Zigarre, der andere schmal, unruhig, in dauernder Bewegung. Zwei Männer, die gar nicht zueinander passen – scheinbar. Winston Churchill und Charlie Chaplin waren vom Ruhm verwöhnt, und doch zwei große Melancholiker, die immer wieder an tiefen Depressionen litten und versuchten, sie zu überwinden: der eine, indem er der größte Komiker der Geschichte wurde, der andere, indem er sein Land durch den Krieg gegen Adolf Hitler führte. Diesen Kampf kämpften jetzt beide: der eine durch sein Meisterwerk „Der große Diktator“, der andere durch einen Widerstandswillen, der ganz England mitriss.

∗∗∗∗∗

Hm … ich habe auf Grund des Klappentextes und des Rückentextes eine vollkommen andere Geschichte erwartet. Eine Geschichte über die Freundschaft zwischen Churchill und Chaplin, basierend auf ihrer Erkrankung … der Depression. Und was habe ich bekommen … eine langatmige Geschichte über zwei Männer, der Geschichte der damaligen Zeit und Hinweise ohne Ende woher Köhlmeiers Vater all die ach so tollen Hinweise bekommen hat. Welcher Chronist welchen kannte und wie der eine Bibliograf dem anderen aushilft mit Informationen.

Puhh … ich denke, hätte man die zeitgeschichtlichen Ereignisse reduziert, Köhlmeier weniger von seinem Vater geschwärmt, dann, ja dann hätte es ein richtig gutes Buch werden können. Denn die Passagen, in denen die beiden großen Männer dieser Welt aufeinandertreffen, in denen über ihre Freundschaft erzählt wird, die sind einfach phantastisch!

Ich habe bereits einmal ein anderes Buch (Mr. Chartwell von Rebecca Hunt) über Churchills Depressionen gelesen und war begeistert. Von diesem Buch bin ich einfach ein wenig enttäuscht.

Aber wie immer an dieser Stelle … bildet euch bitte eine eigene Meinung.

3 von 5 Sternen