Eine Familie

Atlantik Verlag, ISBN: 9783455404685, Preis: 20,00 Euro

Klappentext
Als der kleine Édouard sein erstes Gedicht schreibt, ist seine Familie gerührt und begeistert von dem talentierten Jungen. Von jetzt an steht fest: Édouard ist der Dichter der Familie. Doch für ihn beginnt in diesem Moment der unaufhaltsame Abstieg: Die Jahre vergehen, und vergebens versucht er diesen einen Moment reiner Liebe und Bewunderung wiederauferstehen zu lassen. Nichts will ihm gelingen: Er wählt die falsche Frau und muss machtlos zusehen, wie seine Familie zerbricht. Statt Schriftsteller wird er Werbetexter, trotz seiner Erfolge fühlt er sich als Versager. >Schreiben heilt<, hat sein Vater immer gesagt – wird Édouard schließlich die Worte finden, die ihn und seine Liebsten zu heilen vermögen?

∗∗∗∗∗

„Wann weiß man, dass man liebt? Am Abend oder am Morgen? Wenn es noch Zeit ist oder schon zu spät?
(…)
Geliebt werden, bevorzugt werden, derselbe Kampf. Dieselbe Feigheit. Wir weiden uns alle an dem Verlangen des anderen nach uns. Keine Liebe dabei. Bloß das Verlangen nach dem Verlangen des anderen.“ (Seite 60)

Als Kind schreibt Édouard einen einfachen Reim. Und schon ist die komplette Familie aus dem Häuschen und sieht in ihm einen potentiellen Dichter. Doch die Familie hat keine Ahnung welchen Druck sie damit auf Édouard ausüben. Immer auf der Such nach den richtigen Worten für einen Roman oder ein Gedicht findet er alles Mögliche, nur nicht den Erfolg den seine Familie sich für ihn erhofft. Er in seinen Augen ständig falsche Entscheidungen, obwohl er als Werbetexter sehr erfolgreich ist. Doch er glaubt den Ansprüchen seiner Familie nicht zu genügen.

Dies ist nicht, wie ich zuerst glaubte ein neuer Roman von Delacourt. Nein, dieser Roman erschien bereits 2011. Mit diesem Roman hat er debütiert  und in Frankreich dafür einige Preise bekommen.

„Der Dichter der Familie“ ist wieder ein Buch, das die Leserschaft spaltet. Viele finde es nicht gut, da es nicht an „Die vier Jahreszeiten des Sommers“ heranreicht. Ich sehe das ein bisschen anders, nämlich unter dem Aspekt des Debüts. Delacourt hat mit diesem Buch ein sehr schönes Debüt geschrieben. Eines, welches man tiefer betrachten muss und sollte.

Da ist der in meinen Augen sehr schüchterne Édouard. Er lebt in einer Familie, die Probleme hat. Die Eltern lieben sich nicht mehr und stehen kurz vor der  Trennung. Sein Bruder ist krank und landet später in der Psychiatrie. Und seine Schwester hängt irgendwie dazwischen. Dann schreibt Édouard ein paar Zeilen, die sich reimen und schon feiert ihn die Familie als großen Schriftsteller, nichtsahnend, dass sie ihn damit unter Druck setzen, ein erfolgreicher Schriftsteller zu werden. Édouard scheint an diesem Druck zu zerbrechen. Letztendlich zerbricht die ganze Familie.

Delacourt zeigt mit einer sehr weichen und melancholischen Art auf, was die Erwartungen der Eltern an ihre Kinder anrichten können. Was mit Kindern und späteren Erwachsenen geschieht, die ihr Leben lang nach Anerkennung und Liebe der Eltern/ Familie lechzen …

In meinen Augen ein wundervolles Buch, dass die Strukturen einer Familie aufzeigt.  Sicherlich ein anderes Buch als „Die vier Jahreszeiten des Sommers“, aber auf jeden Fall ein Delacourt, wenn auch früher,  und  lesenswert.

„Man muss gesehen haben, wie seine Eltern sich prügeln, um zu begreifen, dass ein Kind den Wunsch entwickeln kann zu sterben.“ (Seite 32/ 33)

 

 

4 von 5 Sternen

Kurz und knapp #1 … „Das geträumte Land“ von Imbolo Mbue

Kiepenheuer & Witsch GmbH, ISBN: 9783462047967, Preis: 22,00 €

Auf Wunsch einer Leserin haben wir dieses Buch in unserem Lesekreis gelesen. Ich war sehr neugierig auf das Buch, da ich im Vorfeld sehr viel Positives darüber gelesen habe. Umso enttäuschter war ich, als ich mit dem Lesen anfing. Die Geschichte von Jende und Neni, zwei Menschen die nach Amerika kommen um den amerikanischen Traum zu leben, müssen schnell feststellen, dass dies gar nicht so einfach. Obwohl Jende eine gut bezahlte Stellung als Chauffeur hat und Neni studieren kann, schwebt immer das Damoklesschwert der Abschiebung über ihnen. Und dann sind da noch die Edwards, die den amerikanischen Traum leben, doch hinter der Fassade des tollen Lebens sieht es ganz anders aus.
Ich habe mich wirklich durch dieses Buch gequält, weil sich die Geschichte wie Kaugummi zieht,  und mir immer wieder die Frage gestellt, wer braucht dieses Buch … wer braucht diese Geschichte? Ich definitiv nicht. Mich hat die Story gelangweilt, die Protagonisten waren mir unsympathisch und die Sprache an einigen Stellen ziemlich plump und einfach.

Fazit
Ein amerikanischer Traum, der sowohl für die Protagonisten wie auch für mich als Leserin zum Albtraum wurde!

 

2 von 5 Sternen

Neulich in der Buchhandlung … #1

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Hallo Ihr Lieben,

und schon ist der erste Monat im neuen Jahr rum. Die Zeit rennt, vor allem, wenn man täglich gefühlte 1000 Dinge um die Ohren hat. Ich möchte Euch heute einen kleinen Rückblick auf die letzte Zeit geben und eine Vorschau auf das erste Halbjahr 2016.

Von meinem ersten Weihnachtsgeschäft habe ich Euch ja schon erzählt. Aber hier kommt zu dem obigen Artikel noch ein kleiner Nachtrag. Anfang Dezember kam eine Redakteurin (Annette Schröder) vom Kölner Stadtanzeiger vorbei, um ein Interview zu machen. Das Ganze war für den Adventskalender im Regionalteil des Rhein/ Sieg Kreis gedacht. Dort erschienen täglich Porträts von Privatpersonen sowie Geschäftsleuten. Doch bis Weihnachten erhielt ich keine weitere Nachricht oder Mitteilung wann mein Interview veröffentlicht wird. Na gut hab ich dann gedacht, war es scheinbar nicht interessant genug. Am 29. Dezember 2015 kommt meine Mitarbeiterin morgens in die Buchhandlung und meint so zu mir: „Heute ist ein toller Artikel von Dir in der Zeitung.“ Ich: „Wie Artikel … Zeitung? Ich?“ Ich hatte keine Ahnung was sie meinte, da ich das Interview mit Frau Schröder längst vergessen hatte. Meine Mitarbeiterin zog dann ein Stück Zeitung aus ihrer Taschen und dann war ich wirklich baff. Ich dachte Artikel … na wird ein ein/ zwei Zeiler sein … doch was war … es war eine dreiviertel Seite … ein wahnsinnig toller Bericht mit Fotos über den Büchergarten und mich. Ich war echt gerührt. Damit hatte ich nicht gerechnet!!! Frau Schröders Artikel schafft es meine Gefühle und Emotionen wiederzugeben. Auch an dieser Stelle noch einmal …. Vielen lieben DANK an Frau Annette Schröder!!!

Was nach der Veröffentlichung des Artikels passierte könnt Ihr Euch nicht vorstellen. Es kamen und kommen noch zig Menschen in die Buchhandlung, die den Artikel gelesen haben und jetzt mal schauen wollten. Sie kommen von überall her, stöbern in der Buchhandlung, trinken Kaffee und essen Tarte. Viele möchten wiederkommen um auch an Veranstaltungen teilzunehmen, oder um einfach wieder einmal zu stöbern, zu lesen und einen Kaffee zu trinken. Ich freue mich darauf!

Den ersten Monat des neuen Jahrs habe ich mit planen verbracht. Die Veranstaltungen für das erste Halbjahr stehen. Neben  Lesungen mit tollen Autoren*innen gibt es weiterhin den Lesekreis, Buchvorstellungen und ein Sommerfest. Den Anfang macht Christoph Poschenrieder (26.02.2016), Michaela Grünig (16.03.2016), Veronika Peters (22.04.2016), Antje May (10.05.2016) und Christina Beuther (24.06.2016). Näheres erfahrt Ihr unter http://angelikas-buechergarten.shop-asp.de/shop/action/mymagazine/48956/veranstaltungen.html;jsessionid=C18D777B9251404DFAB4878E2BDC4F67.www02?aUrl=90009291  Vielleicht sieht man sich … 🙂

Das war es für heute, bis zum nächsten Mal … alles Liebe …

Eure Angelika ♥

Mein Leben als Buchhändlerin

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Hallo Ihr Lieben,

ich hoffe Ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest und viele rechteckige Päckchen unterm Weihnachtsbaum.

Das lange Wochenende nutze ich mal, um mich hier zu melden. Wie viele ja von Euch wissen, habe ich am . September  meine eigene kleine Buchhandlung „Angelikas Büchergarten“ eröffnet. Mein Traum war es immer, meine Leidenschaft für Bücher anderen Menschen nahe zu bringen. Ehrlich gesagt habe ich es gehofft, doch nicht wirklich geahnt, dass der Büchergarten so gut angenommen wird. 🙂

 

Im letzten viertel Jahr, hatte ich drei Autoren (Frank O. Rudkoffsky, Micha Krämer  und Elli H. Radinger) zu Lesungen im Büchergarten. Autoren und Besuchen waren gleichermaßen begeistert. Neben den Lesungen gab es noch Buchvorstellungen, Weihnachtsmarkt und eine Weihnachtslesung. Außerdem trifft sich seit November jeden 2. Montag im Monat der Lesekreis. Wir lesen innerhalb von 4 Wochen ein Buch und besprechen es dann anschließen. Auch das macht richtig viel Spaß.

Was man allerdings bei all dem nicht sieht ist der organisatorische Rattenschwanz, der an all den Veranstaltungen dran hängt. Vorher wie nachher. Das habe ich so echt nicht geahnt und macht mich manches mal auch echt mürbe. Man telefoniert hin und her, muss an dies und das denken … und … und … und. Dabei möchte ich doch eigentlich „nur“ die Menshcen mit meiner Begeisterung für Bücher anstecken.

An manchen Tagen bin ich einfach nur fertig, komme nach Hause und falle ins Bett. Dann ist es besonders schön, wenn dann am nächsten Tag Kunden*innen kommen und mir sagen, wie schön sie meine Buchhandlung und mein Engagement finden. Das motiviert mich dann wieder sehr.

Für meinen Blog bleibt mir auch kaum noch Zeit, geschweige die Zeit zum Lesen. Ich frage mich manchmal wie all die anderen Buchhändler*innen das machen. Den ganzen Tag eine Buchhandlung führen, Veranstaltungen planen und dann auch noch auf dem Laufenden bleiben bei dem was gerade so angesagt ist … Buchtechnisch. Seit September habe ich vielleicht drei/ vier oder maximal fünft Bücher gelesen. Früher habe ich die in einer Woche gelesen. 😦

Nun denn … für das neue Jahr werde ich etwas umstrukturieren und hoffen, dass ich dann wieder mehr Zeit finde … für neue Bücher, für meinen Blog und für Euch!

Ich wünsche Euch an dieser Stelle schon einmal einen guten Übergang ins neue Jahr und für  all das, was Ihr Euch auch wünscht.

 

Eure Angelika ♥

Lebenszeichen …

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Ihr Lieben,

so langsam spielt sich alles ein, und ich habe endlich wieder ein bisschen Zeit für meinen Blog. Einige von Euch wissen ja, dass ich am 12. September !Angelikas Büchergarten“ eröffnet habe. Mein großer Traum wurde damit Wirklichkeit.

Die Wochen davor waren mehr als stressig und die Telekom hat mich echt an den Rand des Nervenzusammenbruchs gebracht. Termine wurden nicht eingehalten und Verträge waren plötzlich nicht mehr da. Nun, wie auch immer … jetzt ist alles gut und ich liebe es mit Menschen über Bücher zu sprechen, zu beraten und zu empfehlen. 🙂

Die Eröffnung war ein voller Erfolg. Viele Menschen waren hier, um sich den „neuen“ Laden anzuschauen. Alle finden die Einrichtung und das Ambiente wunderschön. ♥ Oben bekommt Ihr einen kleinen Eindruck davon.

Meine Lesezeit ist allerdings nach wie vor etwas eingeschränkt, da vieles noch organisiert werden muss. Aber auch diese Zeit wird vergehen, und ich werde wieder mehr Lesezeit haben.

Aktuell plane ich eine Lesung Ende Oktober mit Frank O. Rudkoffsky und seinem soeben erschienen Buch „Dezemberfieber. Einige von Euch kennen Frank so wie ich über seinen Blog. Ich freue mich schon sehr darauf. 🙂

So, und jetzt muss ich auch schon wieder los. Wir lesen uns, und vielleicht treffe ich Euch ja auch einmal in meiner Buchhandlung.

Eure Angelika ♥

Rückblick auf die letzten Wochen …

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Ihr Lieben,

heut möchte ich mich mal wieder bei Euch melden. In den letzten Wochen ist so viel passiert und täglich steppt der Bär hier.

Am 01. Juli 2015 habe ich die erste Unterschrift zu meinem persönlichen Glück gemacht. Ich habe den Mietvertrag unterschrieben. Ab dem 01. August 2015 kann ich in meinen zukünftigen Laden. Hurraaaa!!! Zuerst war ich ein wenig nachdenklich, denn das alles ist eine große Herausforderung für mich.

Weiter ging es am 06. Juli 2015. Da habe ich mein Gewerbe angemeldet und nun lüfte ich auch das Geheimnis des Namens. Es sind viele tolle Vorschläge eingegangen. Bis zum Schluss war mir nicht ganz klar, wie ich die Buchhandlung nennen möchte. Doch dann habe ich Euch abstimmen lassen, und obwohl zunächst alles nach Büchergarten aussah, siegte doch letztendlich Angelikas Büchergarten. So soll dann jetzt auch die Buchhandlung heißen. Somit hat Birgit den entscheidenden Namen geliefert und ist die Gewinnerin … aber … ich habe mich so gefreut, dass Ihr euch beteiligt habt, und die Vorschläge haben mir so gut gefallen, dass eine Auswahl echt schwer war, darum bekommen alle (!!!), die mitgemacht haben ein Buch im Wert von 10,00 Euro von mir geschenkt. Das sind Manu66, Regina, Uta, buchlieberin, Elena, buchpost (Anna), frollein_w und Astrid. Bitte sucht Euch eines aus, und schickt mir den Titel, sowie Eure Adresse per Mail an angelikaabels@gmx.de. Ich werde dann so schnell wie möglich die Bücher besorgen und verschicken. 🙂

Am 06. Juli 2015 habe ich auch den Kaufvertrag unterschrieben. Weiter ging es dann am 13. Juli 2015. Da wurde es richtig spannend … der Darlehnsvertrag musste unterschrieben werden. Und ganz ehrlich … danach war ich fertig. Ich hab mich ernsthaft gefragt, wie man in meinem Alter 😉 noch einmal einen solchen Schritt machen kann. Entweder muss man verrückt sein, oder einfach nur einen Wahnsinns Traum haben. Ich hoffe nur, dass ich aus dem nicht unsanft aufwache. 🙂

Tja und so geht es jeden Tag … oben seht Ihr meine To-Do-Liste für den Laden. Ich muss an so vieles denken und manchmal habe ich das Gefühl es fehlt doch noch etwas. Die Verträge mit Libri und eBuch sind auch schon abgeschlossen, morgen bekomme ich meine Bücherkiste (ein kleines feines Autochen, mit dem ich meine Bücher und mich hin und her fahren kann) 🙂 … und … und … Leider bleibt bei all dem das Lesen ein bisschen auf der Strecke, aber ich hoffe, dass wenn das Gröbste vorbei ist, ich wieder etwas mehr Zeit dafür habe.

Soweit erst einmal für heute von hier.

Eure Angelika ♥

 

P.S.: SORRY, SORRY liebe Anja! Dich habe ich unter den Gewinnerinnen vergessen. Aber auch Du darfst Dir ein Buch wünschen. Anja hatte mir per WhatsApp Vorschläge geschickt 🙂 Drück Dich Süße :-*

Der Traum rückt ein Stück näher …

Laden

Hallo Ihr Lieben,

heute gibt es ein Update. Am Mittwoch habe ich die  mündliche Zusage für das Darlehn bekommen. Ehrlich gesagt weiß ich noch nicht so richtig ob ich mich freuen soll oder nicht. Ich denke nur an die vielen Aufgaben, die es jetzt zu erledigen gibt. Das heißt … Mietvertrag unterschreiben, der Ladenbauer muss loslegen, die Zeichnungen sind ja schon fertig, ein Barsortiment muss gefunden werden, eine Kasse und PCs zum Bibliografieren eingekauft, Bücher bestellt … und … und … und … vor allem muss noch ein Corporate Identity her. Ihr seht, es gibt viel zu tun … packen wir es an. 🙂 Wenn alles klappt wird die Eröffnung Anfang/ Mitte September sein.

Sobald ich einen Namen und Logo habe, werde ich eine Facebookseite für den Laden einrichten, auf dem es Bilder von der Entstehung geben wird. Bis dahin halte ich Euch hier auf dem Laufenden und auf Instagram.

Oben seht Ihr übrigens einen Grundriss vom Ladenlokal und wie er mal aussehen soll. Vorne/ Unten ist der Eingang mit zwei Schaufenstern rechts und links. 🙂

 

Bis dann … Eure Angelika ♥

Und es geht Schritt für Schritt weiter …

 

Hallo Ihr Lieben,

heute war ein wichtiger Tag … Nach wochenlangem arbeiten und feilen des Businessplan inklusive Rentabilitätsplan und Liquiditätsplan, ich glaube ich habe gefühlte 100 Stunden und mehr damit verbracht, war es heute so weit. Der Termin mit der Bank stand an. Ich war schon früh auf den Beinen, hab noch einmal alles überprüft, durchgelesen, ausgedruckt, noch kleine Fehler korrigiert …. Um 9.00 Uhr bin ich dann ab Richtung Gummersbach.

Kurz vor 10.00 Uhr habe ich mich mit unserem Finanzberater ,den kennen wir schon seit unserer Baufinanzierung fürs Haus, und der nette junge Mann 😉 begleitet und berät uns bei allen Finanzdingen, vor der Bank getroffen. Wir sind dann rein. Nach 2,5 Stunden war ich wieder draußen. 🙂

Und wie war es? Nun, erst einmal haben wir uns ein bisschen kennen gelernt. Die Dame von der Bank hat etwas von sich erzählt, und ich von mir. Dann wurden offene Fragen beantwortet, hin und her überlegt, diskutiert, gerechnet und kalkuliert. Um es auf den Punkt zu bringen … ich muss noch ein bisschen warten 🙂

Es gilt jetzt noch ein paar Dokumente, Zahlen und Fakten zu vervollständigen bzw. vorzulegen. Das muss bis zum 15. Juni 2015 geschehen. In dieser Woche (25. KW) fällt dann die endgültige Entscheidung. Das sind gut drei Wochen … bis dahin heißt es weiter zittern und bibbern …

Falls es einen positiven Bescheid gibt, könnte ich vielleicht am 01. August 2015 eröffnen. Aber dann muss schon alles ziemlich glatt laufen. 🙂 Aber wir warten ab, und machen einen Schritt nach den andern. 🙂

Nun dürft Ihr mir gerne Daumen drücken und spätestens in der 25. KW gibt es ein Update von mir.

Bis dahin wünsche ich Euch eine gute Zeit … Eure Angelika ♥

Wohnzimmerbuchhandlung – Update

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Nun ist es schon mehr als 4 Wochen her, dass ich das erste Mal von der „Wohnzimmerbuchhandlung“ geschrieben habe. Heute möchte ich euch mal ein Update geben. 🙂

Wie ja schon einige von euch geschrieben haben, sind 30 m² zwar kuschelig, aber einfach zu klein. Also habe ich mich im Ort umgeschaut und ein Ladenlokal gefunden, was mir auf den ersten Blick zusagte. Bei näherem Hinschauen und nach einer Begehung mit einem Ladenbauer, sind dann aber „Mängel“ aufgetreten, die erst einmal von dem Vermieter zu beheben sind. Der Laden braucht neue Schaufenster, Heizungen, Boden usw. Nach vielen Gesprächen haben wir uns jetzt erst einmal darauf geeinigt, dass die Vermieter renovieren und ich mir dann Ende März den Laden noch einmal anschaue, ob ich ihn dann so renoviert mieten möchte.

Auch mit den Verkäufern der Buchhandlung haben wir ein paar Gespräche gehabt. Das sieht soweit auch ganz gut aus. Einzig die Zeit ist hier ein Faktor, der noch weiter besprochen werden muss. Wenn alles so klappt, wie ich mir das vorstelle, dann könnten wir frühestens Mitte Mai eine Übergabe machen.

Aber noch ist nichts in trockenen Tüchern und ich wage auch noch nicht mich zu freuen … 🙂

Ich halte euch auf dem Laufenden.

 

Eure Angelika 🙂