„Hör nicht auf. Hör niemals auf.“

Klett-Cotta Fester Einband 288 Seiten Erscheinungsdatum 01.09.2012  Preis: nicht mehr lieferbar ISBN: 9783608947397

Klett-Cotta
Fester Einband
288 Seiten
Erscheinungsdatum
01.09.2012
Preis: nicht mehr lieferbar
ISBN: 9783608947397

Klappentext
Leymah R. Gbowee ist der Kopf und das Herz der afrikanischen Frauenfriedensbewegung. In entwaffnender Offenheit erzählt die Friedensnobelpreisträgerin, wie sie zur Frauen- und Friedensaktivistin wurde: Als der 14 Jahre währende Bürgerkrieg in Liberia ausbricht, will die 17-jährige Kinderärztin werden. Stattdessen schlittert sie im Bürgerkriegschaos in eine von sexueller Gewalt geprägte Beziehung und hat sechs Jahre später vier Kinder, keine Ausbildung und keine Ziele mehr. Über ein Praktikum als Streetworkerin mit ehemaligen Kindersoldaten erwacht sie endlich aus ihrer Lethargie und nimmt ihr Leben selbst in die Hand. Nun wird sie im Wortsinn zur Powerfrau, die sich und andere die Befreiung aus den Gewaltstrukturen lehrt und die Beteiligung von Frauen am politischen Leben einfordert.

∗∗∗∗∗

Ich muss ehrlich gestehen, mir hat der Name Leymah R. Gbowee nichts gesagt. Auch wusste ich nicht um das Leid der Frauen und Kinder in Liberia während dieser schlimmen 14 Jahre des Krieges. Einzig der Name des Diktators Charles Taylor war mir durch die Schlagzeilen der sogenannten „Blutdiamanten“ bekannt.

Und dann habe ich Dank des Klett-Cotta Verlags die Möglichkeit diese Geschichte der Leymah Gbowee zu lesen.

Ein Roman der mich sehr tief bewegt hat. Ich bin erschüttert darüber was diese Frauen und Kinder alles durchleben mussten. So viel Leid und Elend. Doch da ist diese mutige Frau … selbst misshandelt und vergewaltigt … die aufsteht und endlich etwas unternimmt.

Sie und die Frauen von Liberia schaffen es schließlich, dass der Diktator Charles Taylor ins Exil geht und somit das Land endlich Frieden schließen kann.

Dies ist ein Buch über den Kampf um Frieden, aber auch ein Buch über eine Mutter, die Kinder und Beruf unter einen Hut bekommen muss.

Nun kenne ich Leymah R. Gbowee und die Geschichte ihres Landes. Diese Frau hat mich sehr tief berührt und ich danke ihr, dass ich ihr bei dieser Geschichte zuhören durfte!!!

„Hör nicht auf. Hör niemals auf.“

 

 

„Am 6. März 2004 verabschiedete der UN-Sicherheitsrat einen Resolutionsentwurf, der vorsah, sämtliches Vermögen Taylors und das seiner Freunde und Verbündeten einzufrieren. Die Regierung Liberias, unter Führung der im Januar neu gewählten Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf, forderte am 18. März 2006 von der nigerianischen Regierung offiziell die Auslieferung Taylors, welche diese am 25. März zusagte. Seit dem 28. März war er flüchtig, wurde aber einen Tag später im Grenzgebiet von Nigeria zu Kamerun von der Polizei gefasst. Die Anklage wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit umfasst elf Punkte, darunter mehrere Morde, den Einsatz von Kindersoldaten, die Terrorisierung der Zivilbevölkerung sowie sexuelle Gewalt, Verstümmelungen, Plünderungen und Angriffe auf UN-Mitarbeiter
Der Prozess gegen Charles Taylor wurde am 4. Juni 2007 in Leidschendam-Voorburg unweit von Den Haag offiziell eröffnet.
Am 26. April 2012 wurde Taylor vom Sondergerichtshof schuldig gesprochen. Am 30. Mai wurde er zu 50 Jahren Gefängnis verurteilt. Er ist das erste – zum Zeitpunkt der Festnahme noch amtierende – afrikanische Staatsoberhaupt, das von einem internationalen Tribunal wegen Kriegsverbrechen zur Verantwortung gezogen wurde. Im Juni 2012 kündigten Taylors Anwälte an, in Berufung zu gehen.
Charles Taylors Sohn Charles Taylor junior (mit bürgerlichem Namen Charles McArthur Emmanuel) wurde wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen während des Rebellenaufstandes von 2006 bei seiner Rückkehr in die USA auf dem Flughafen Miami festgenommen. Charles Taylor junior wurde am 31. Oktober 2008 von einem Bundesgericht in Miami wegen der Anklagepunkte Folter, Verschwörung zur Folter und des Schusswaffengebrauchs schuldig gesprochen. Am 9. Januar 2009 wurde er zu 97 Jahren Gefängnis verurteilt.“ (Quelle: Wikipedia)

 

„Für ihren gewaltfreien Kampf für die Sicherheit von Frauen und Frauenrechte erhielt Leymah Roberta Gbowee 2011 gemeinsam mit ihrer Landsfrau Ellen Johnson Sirleaf und der Jemenitin Tawakkul Karman den Friedensnobelpreis“ (Quelle:Wikipedia)

5 von 5 Sternen

 

Nachtrag: Leider habe ich gerade festgestellt, dass es dieses Buch nicht mehr beim Verlag gibt. Ich habe es 2012 gelesen. Nachdem ich die ISBN eingegeben habe, habe ich gesehen, dass es dieses Buch bei verschiedenen Anbietern noch gibt. Sowohl neu, als auch gebraucht.

 

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